Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung

Jeder Mensch lernt auf seine eigenen Weise

Der Förderschwerpunkt Ganzheitliche Entwicklung richtet sich an Kinder und Jugendliche, die in mehreren Entwicklungsbereichen einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben. 
 
Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Erreichen möglichst vieler Lerninhalte, sondern die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes.
An der Schule am Donnersberg orientiert sich der Unterricht konsequent an den persönlichen Fähigkeiten, Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten unserer Schülerinnen und Schüler. Grundlage unserer täglichen Arbeit ist ein individuell erarbeiteter Förderplan, der regelmäßig überprüft und gemeinsam weiterentwickelt wird.
 
Lebenswelt- und Handlungsorientierung bilden den roten Faden unseres Unterrichts. Lernen findet nicht losgelöst vom Alltag statt, sondern in Situationen, die für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutsam und nachvollziehbar sind.
 
Neben den Kulturtechniken spielen deshalb auch Kommunikation, Medienkompetenz, Bewegung, Kreativität, lebenspraktisches Lernen und die Vorbereitung auf das spätere Arbeitsleben eine zentrale Rolle.


Unser Unterricht orientiert sich dabei insbesondere an folgenden Entwicklungsbereichen:

  • Wahrnehmung
  • Bewegung, Motorik und Körpererfahrung
  • Kommunikation (verbal, nonverbal und Unterstützte Kommunikation)
  • Denken und kognitive Entwicklung
  • Welterschließung
  • emotionale und soziale Entwicklung
  • Selbstständigkeit
  • lebenspraktische Kompetenzen
  • Alltagsgestaltung
  • Medienkompetenz
  • kulturelle und ästhetische Bildung
  • berufliche Vorbereitung

Alle Bereiche greifen ineinander und werden im Rahmen des individuellen Förderplans miteinander verbunden.

Nicht der Lehrplan bestimmt das Kind, sondern das Kind bestimmt den Weg durch den Lehrplan

– kleine Lerngruppen mit bis zu 12 Schülerinnen und Schülern
– individueller Förderplan für jede Schülerin und jeden Schüler
– in der Regel 12 Schulbesuchsjahre
– intensive pädagogische und pflegerische Begleitung
– Lernen in einem verlässlichen und strukturierten Umfeld

Wir helfen unseren Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Eltern bei Entscheidungen für ihren weiteren Lebensweg.

Mögliche Anschlusswege sind beispielsweise:

  • Arbeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)
  • Beschäftigung in Inklusionsbetrieben sowie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Betreute Langzeitpraktika über eine WfbM-Maßnahme zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt
  • Weitere individuelle Förder-, Beschäftigungs- oder Wohnangebote entsprechend der persönlichen Entwicklung

Unser Ziel ist es, jedem jungen Menschen einen Anschluss zu ermöglichen, der seinen Fähigkeiten entspricht und ihm Sicherheit, Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnet.